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Namibia - Eine Reise zu den Sternen
Neben großartiger, unberührter Natur
und einer reichhaltigen Tierwelt bietet Namibia alles, was das Astronomenherz
begehrt. Das Land
ist etwa 21/2 mal so groß wie Deutschland und mit 1,7 Millionen
Einwohnern äußerst dünn besiedelt. Entsprechend dunkel ist der Nachthimmel.
Eine äußerst stabile Wetterlage mit wenig Niederschlägen und geringer
Luftfeuchtigkeit sorgt besonders im Gebirge und den Wüstengegenden für gute
Durchsicht und oft hervorragende Luftruhe. In den Monaten Juni,
Juli und August ist in Namibia Winter. Während es bei uns in dieser Zeit nicht
richtig dunkel wird und die Nacht nur kurz ist, dauert sie in Namibia etwa 10
Stunden. Nach Sonnenuntergang erstreckt sich die Milchstrasse von Horizont zu
Horizont. Das Milchstrassenzentrum mit Milliarden Sternen und vielen Gasnebeln
befindet sich im Zenit und wandert im Laufe der Nacht nach Südwesten.
Der Gamsberg, ein 2300 m hoher
Tafelberg im Hakosgebirge, wurde aufgrund der für die Astronomie so günstigen
Lage als Standort für die Europäische Südsternwarte in die engere
Wahl gezogen. In seiner Nähe, am Rande der Namibwüste, liegt die Farm
Hakos welche von der Familie Straube bewirtschaftet
wird. Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Verpflegung (die Antilopensteaks
und der "Nachmittagskuchen" sind köstlich!) sind unter Amateurastronomen
mittlerweile sprichwörtlich und sorgen zusammen mit dem überwältigenden
südlichen Sternenhimmel für einen unvergesslichen Urlaub.
Auf dem Gelände der Farm betreibt der
Verein "Internationale Sternwarte"
IAS eine Sternwarte mit einem Gebäude und
zwei Außensäulen. Es ist geplant, in Zukunft auch die Gipfelhochfläche des
Gamsbergs für astronomische Zwecke zu nutzen.
Steigen Sie hier in die
Bildergalerie ein, die ein paar Eindücke der Reise
vermittelt. Astrofotos aus Namibia sind mit diesem Link zu erreichen.
Bildautoren:
Ralf
Raab Christian Schwab Werner und Tobias Klug Hermann
von Eiff
eMail: mail@astro-freigericht.de
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